Gyrotonic® und Gyrokinesis®
in der Physiotherapie

Gyrotonic, ein einzigartiges, äußerst vielseitiges Bewegungssystem, das auf eigens entwickelten Trainingsgeräten basiert, ist prädestiniert für den Einsatz in der physiotherapeutischen Praxis. Gyrokinesis ist eine von Gyrotonic abgeleitete Trainingsmethode, die ohne Geräte praktiziert wird und ebenfalls für therapeutische Anwendungen konzipiert wurde.

Entwickelt wurden Gyrotonic von dem ehemaligen Ballett-Tänzer Juliu Horvath. Nach einer Wirbelsäulenverletzung kreierte er das einzigartige Trainingskonzept, in dem sich therapeutische Grundlagen mit Elementen aus Yoga, Tanz und Thai Chi verbinden.

Von der Wirbelsäule ausgehend beziehen die Übungen den gesamten Bewegungsapparat ein. Dabei werden nicht nur Muskulatur, Gelenke, Sehnen, Bänder und Bindegewebe stimuliert, sondern auch Nervensystem, Drüsensystem und innere Organe. Fließende Bewegungen und rhythmische Atemmuster sprechen die Körpermeridiane gezielt an, erleichtern den Energiefluss und wecken die Regenerationskräfte des Körpers.

Im therapeutischen Einsatz kann die Trainingsmethode besonders sanft und schonend angewandt werden. Die Bewegungen erfolgen dreidimensional fließend im Raum und werden dabei durch Gerät bzw. Therapeut stets unterstützt und stabilisiert.

Indikationen

Therapeutische Einsatzgebiete für Gyrotonic

  • Bandscheibenprobleme und andere Rückenbeschwerden
  • Blockaden und Verspannungen
  • Schulterprobleme (z.B. „Frozen Shoulder“)
  • Muskuläre Dysbalancen
  • Arthrosen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Haltungsschäden (auch bei Kindern)
  • Verletzungen und Beeinträchtigungen von Meniskus und Bändern
  • Osteoporose
  • Beckenbodenschwäche (Männer und Frauen)

Wissenswert: Faszientraining

Aktuell wird nicht nur in Fitness- und Gesundheitsmedien regelmäßig über das Faszientraining berichtet. Zwar gibt es bekanntlich auch in diesem Bereich Trends, die kommen und gehen, doch basiert die Methodik auf eimem plausiblen Ansatz. Das fasziale Gewebe (von fascia = lateinisch »Bündel«) ist das kollagene Bindegewebsnetzwerk, eine netzartige Struktur, die dem Körper seine Form und Elastizität verleiht – sofern sie stabil und flexibel gehalten wird. Genau das wird mit dem Faszien- oder Fascial-Training angestrebt. Charakteristisch sind unter anderem ein Einbeziehen des gesamten Körpers und raumgreifende, fließende Bewegungen, die vom Körperzentrum ausgehen. Dass dies auch Besonderheiten der Trainingssysteme Gyrotonic und Gyrokinesis sind, ist kein Zufall. Sondern ganz im Sinne des Erfinders.

Mehr zum Thema

Fascia – The New Buzzword a Gyrotonic Trainer Needs to Know?

Fachbeitrag von Juergen Bamberger, Gyrotonic und Gyrokinesis Master Trainer in New York City auf der englischsprachigen Gyrotonic-Website 

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