Beckenbodentherapie in Frankfurt – spezialisiert, alltagstauglich, klar angeleitet
Beckenbodenbeschwerden sind häufig – und gut behandelbar. In unserer Beckenbodentherapie arbeiten wir spezialisiert und strukturiert: mit Aufklärung, Wahrnehmung, Koordination und Übungen, die in Ihren Alltag passen – unabhängig vom Geschlecht, in jeder Lebensphase.
Die Methode
Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Bindegewebe und Nerven, die wie eine Hängematte den unteren Abschluss des Beckens bilden. Er unterstützt die Kontrolle von Blase und Darm, die Stabilität der Körpermitte und spielt auch bei Haltung und Sexualfunktion eine Rolle.
So arbeiten wir
Beschwerden entstehen nicht immer, weil der Beckenboden zu schwach ist. Er kann auch zu angespannt, überaktiv oder schlecht koordiniert sein. Deshalb starten wir immer mit einer individuellen Befundaufnahme – was zeigt sich genau, und was möchten Sie erreichen?
Typische Ziele
Ziel ist es, Wahrnehmung und Koordination zu verbessern, Kraft und Entspannung in Balance zu bringen, die Kontrolle von Blase und Darm zu unterstützen, die Körpermitte zu stabilisieren und Schmerzen im Beckenbereich zu lindern.
Sie sind hier richtig, wenn...
Einordnen & gezielt angehen
Sicherheit zurückgewinnen
Stärken & dranbleiben
Wobei Beckenbodentherapie sinnvoll sein kann
Beckenbodenbeschwerden können sehr unterschiedlich aussehen. Nicht immer steht mehr Anspannung im Vordergrund – manchmal braucht es bessere Entspannung, Koordination oder einen anderen Zugang. Deshalb klären wir zuerst, was bei Ihnen tatsächlich eine Rolle spielt.
Häufige Themen, bei denen wir helfen
Blase & Kontrolle
Ungewollter Urinverlust bei Husten, Niesen oder Sport – sowie plötzlicher Harndrang oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können.
Darm & Entleerung
Schwierigkeiten bei der Darmentleerung, starkes Pressen oder das Gefühl, nicht ganz fertig zu sein – wir arbeiten gezielt daran.
Beschwerden im Becken
Beschwerden im Becken, Unterbauch, Steißbein oder unteren Rücken – sowie Spannungsgefühle oder Schmerzen beim Sitzen und Stehen.
Druck- & Senkungsgefühl
Druck- oder Schweregefühl im Becken, Gefühl einer Vorwölbung oder Zunahme der Beschwerden im Tagesverlauf.
Nach Schwangerschaft & OP
Wiederaufbau von Stabilität und Kontrolle nach Geburt, Kaiserschnitt oder Operationen im Beckenbereich.
Körpermitte & Stabilität
Gefühl von Instabilität in Rumpf, Becken oder Hüfte – sowie Schwierigkeiten bei der Koordination von Atmung, Haltung und Bewegung.
Ergänzende Bausteine
Passende Bausteine, die wir je nach Ziel ergänzen können:
Ablauf Ihrer Behandlung
Damit Sie schnell Orientierung bekommen, beginnen wir mit einem klaren Rahmen: Was genau belastet Sie? Welche Situationen lösen Symptome aus? Und welches Ziel ist für Sie realistisch? Daraus entsteht ein Plan, der verständlich ist und im Alltag funktioniert.
Schritt 1 | Anamnese & Analyse
Sie schildern kurz, worum es geht – Symptome, Auslöser, Ziel. Wir hören zu und schauen gemeinsam, wo der sinnvolle Einstieg liegt.
Schritt 2 | Befund & Einordnung
Wir betrachten Atmung, Haltung, Bewegungsmuster und die Ansteuerung der Körpermitte – und leiten ab, ob eher Kraft, Entspannung oder Koordination im Fokus stehen sollte.
Schritt 3 | Therapie & aktive Anleitung
Wir wählen die passenden Techniken – und erklären Übungen so, dass Sie sie zu Hause sicher umsetzen können. Mit konkreten Hinweisen für den Alltag.
Schritt 4 | Transfer & Weiterentwicklung
Sie erhalten einen Übungsplan für zu Hause – und wir schauen von Termin zu Termin, was als nächstes sinnvoll ist.
Wussten Sie schon?
Häufige Beschwerden im Fokus
Manchmal ist nicht die Methode die erste Frage – sondern was für Ihr Anliegen sinnvoll ist.
Im Bereich „Häufige Beschwerden“ finden Sie Orientierung zu häufig vorkommenden Beschwerdebildern – mit verständlichen Informationen, sinnvollen nächsten Schritten und passenden Therapiebausteinen.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Sie haben nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben? Wir helfen Ihnen gern persönlich weiter.
Was ist Beckenbodentherapie – kurz erklärt?
Spezialisierte Physiotherapie für den Beckenboden: Wir arbeiten an Wahrnehmung, Koordination und – je nach Befund – an Kraft oder Entspannung, damit Blase, Darm und Körpermitte im Alltag zuverlässig funktionieren.
Für wen ist Beckenbodentherapie geeignet?
Für Menschen jeden Alters – z. B. bei Belastungsinkontinenz, Senkungsgefühl, nach Schwangerschaft oder Geburt, nach Operationen oder bei Schmerzen im Beckenbereich.
Muss die Behandlung immer eine innere Untersuchung beinhalten?
Nein. Wir wählen die Methoden individuell. Eine innere Untersuchung ist nur dann Thema, wenn sie fachlich sinnvoll ist – und erfolgt ausschließlich mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis. Es gibt viele äußere und funktionelle Ansätze.
Reichen Kegel-Übungen aus?
Oft nicht. Beckenbodenprobleme hängen häufig mit Koordination, Atmung, Haltung und Alltagsbelastung zusammen. Wir schauen, was bei Ihnen wirklich gebraucht wird – und arbeiten genau daran.
Brauche ich ein Rezept?
Beckenbodentherapie erfolgt häufig über eine Verordnung. Wenn Sie privat versichert sind, als Selbstzahler:in kommen oder eine Zusatzversicherung haben, besprechen wir offen, welche Optionen passen.
Was sollte ich zum ersten Termin mitbringen?
Falls vorhanden: Verordnung/Rezept, relevante Befunde sowie bequeme Kleidung. Hinweis: Da manche Personen sensibel auf Düfte reagieren, bitten wir Sie, auf starkes Parfüm zu verzichten. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns gerne an.
Kontakt & Termin
Wenn Sie einen Termin anfragen möchten, sind Sie hier richtig. Kurz das Formular ausfüllen – wir melden uns zurück.
Montag bis Freitag:
08:00 bis 18:00 Uhr
(Termine nach Vereinbarung)
Telefon +49 (0) 69 92038093
E-Mail: info@praxis-laemmerhirt.de